Vier Jahre alt, eigenwillig, frech, wendig, gutmütig, neugierig, kinderlieb und unbestechlich: Das ist Kalle aus Flensburg – der kleine riesengroße Held der Serie. Kalle weiß, wie man sich durchbeißt. Mit List und Schnelligkeit gleicht er seine geringere Körperkraft aus. Kalle liebt seine Familie Andresen, das Polizeirevier ist sein zweites Zuhause und vor allem: Olli ist sein bester Kumpel. Zusammen sind sie unschlagbar und lösen jeden Fall.
Mehrere Parson-Russell-Terrier werden von Marco Heyse und dem Team der Filmtierschule ABC-Tiertraining aus Hamburg für die Dreharbeiten von „Da kommt Kalle“ trainiert. Als besonders begabt zeigt sich „Archie Junior vom Niggeland“. Er ist für alle Tricks zu haben, solange sie auch wirklich nichts mit Wasser zu tun haben – eine ideale Besetzung für die Hauptrolle in einer Serie.
Wie lernt Kalle all die Tricks, die wir zeigen?
Was nicht artgerecht ist, schafft es seit Beginn der Serie nicht in die Drehbücher. Darüber wacht der Trainer Marco Heyse gemeinsam mit Network Movie. Die Parson-Russell-Terrier sollen in der Serie nichts machen müssen, was diese Rasse nicht lernen kann. Tierschutz ist oberstes Gebot – bei den Tiertrainern dieser Produktion ebenso wie bei ZDF-Redaktion und Network Movie. Jede Anforderung wird beim Training in kleine Übungseinheiten zerlegt und dann Schritt für Schritt geübt. Das funktioniert über positives Verstärken und die Methode des sogenannten Clickertrainings. Wenn der Hund eine Anforderung gemeistert hat, gibt es Leckerli und eine Spiel- und Streicheleinheit. Später sieht der Hund am Set ein bestimmtes Requisit oder eine Markierung und weiß genau, was verlangt wird.
Nachdem die Hunde genügend Sicherheit haben, beginnt in der Regel die gemeinsame Arbeit und Eingewöhnung mit den Darstellern. Trainiert wird auch hier über das Belohnungssystem mit Leckerlis. Wenn sie konzentriert sein müssen, sind sämtliche Nahrungsmittel am Set verboten, denn die Gerüche würden sie nur unnötig ablenken. Zwischen den einzelnen Drehs werden ausgiebige Pausen gemacht.
„Archie Junior vom Niggeland“ ist ein unternehmungslustiger Familienhund. Er lebt in der drehfreien Zeit bei seiner Familie in der Nähe seines Züchters und wird an den Wochenenden von den Trainern nachhause gebracht.
Durch seine Kinderfreundlichkeit ist der Parson-Russell-Terrier generell ein idealer Hund für die ganze Familie. Allen Parson-Russell-Terriern ist aber gemein, dass sie sehr viel Aufmerksamkeit, Bewegung und Training brauchen für ihre Ausgeglichenheit. Der Aufwand wird häufig unterschätzt und sollte vor einem Kauf der beliebten Rasse sorgfältig bedacht werden.
http://www.abc-tiertraining.de/
http://www.vomniggeland.de/
http://www.parsonjackrussellterrier-club.de/